Becker, Jurek

Geb. 30.9. 1937 in Łódź (Polen), gest. 14.3. 1997 in Siesely (Bundesrep. Deutschland). Drehbuchautor, Schriftsteller, Shoa-Überlebender, DDR-Dissident.

Beckers Eltern waren jüdisch; sein Vater Max Becker arbeitete als Angestellter und später als Prokurist in einer Textilfabrik. Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurde Jurek Becker zusammen mit seinen Eltern 1940 ins Ghetto von Łódź deportiert. 1944 kam er mit seiner Mutter, Anette Bekker, zunächst in das KZ Ravensbrück sowie später nach Sachsenhausen bzw. in eines seiner Außenlager. Sie überlebte zwar die Lager, starb aber sehr bald nach der Befreiung; sein Vater überlebte das KZ Auschwitz und beide siedelten sich Ende 1945 in Berlin (Ost) an.

Materialien und Quellen:

Eintrag auf: https://www.jurekbecker.de/

Vera Teichmann: Eine Lange Nacht über den Schriftsteller Jurek Becker. Fröhlich wie selten. Auf: Deutschlandfunk 30.12.2017.

Forschungsliteratur (Auswahl)

I. Heidelberger Leonhard (Hg.in): Jurek Becker. Materialien. Frankft. a.M. : suhrkamp 1992;

(PHK, in preparation)