Gorelik, Schemarja
Geb. 1877 in Lochwyzia (Russ. Kaiserreich, heute: Lochwyzja, UKR), gest. 23.10. 1942 in Tel Aviv (Brit. Mandatsgebiet Palästina, heute: IL). Angestellter, Jiddischer u. deutschsprachiger, später auch hebräischsprachiger Publizist, der sich vor 1914 zuerst in der jiddisch-sozialistischen Vereinigung Der Bund engagierte, aber auch zionistische Organisationen unterstützte und nach ausgedehnten Reisen nach Westeuropa mehrere Reisebücher vorlegte. Seit 1914 lebte er in der Schweiz, aus der er 1919 wegen des Vorwurfs revolutionärer Agitation ausgewiesen wurde, um sich anschließend in Berlin niederzulassen und ab 1929-1933 in Warschau zu leben. In Berlin arbeitete er an Zeitschriften wie z.B. Ost und West, Die Welt oder Jüdische Rundschau mit, darüber hinaus veröffentlichte er in weitverbreiteten jidd. Zeitungen wie Der Fraind (Warschau) und Der Tog (New York).
Materialien und Quellen:
Die liebe Provinz. Berlin 1912; In vanderlebn. Rayze-bilder un felyetonen [Im Wanderleben. Reisebilder und Feuilletons], Warschau 1918.
Eintrag auf: https://congressforjewishculture.org/people/5991/Gorelik-Shemarye_1877-1942;
(PHK, in preparation)




