Hessel, Franz
Geb. 27.11. 1880in Stettin (Dt. Reich, heute: ), gest. 6.1. 1941 in Sanary-sur-Mer (Frankreich). Feuilletonist, Schriftsteller, Übersetzer, Exilant.
Materialien und Quellen:
Eintrag von Hartmut Vollmer in: A.B. Kilcher (Hg.): Metzler-Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur, 2. Aufl. (2012), S.213-215.
Walter Delabar: Ein aus der Zeit Gefallener. Der Flaneur Franz Hessel schrieb einige der schönsten und treffendsten Texte über das Berlin der 1920er-Jahre – und die Berlinerinnen. Online auf: literaturkritik.de (2015); Thomas Zenke: Heimweh nach Verlorenem – Franz Hessel und der Schock der Moderne. Hörspielfeature. In: Deutschlandfunk (2001/2020);
Forschungsliteratur (Auswahl):
Gregor Ackermann, H. Vollmer (Hgg): Über Franz Hessel. Oldenbourg: Igel 2001; Angelika Corbineau-Hoffmann: Bilder und Stimmen der Stadt. Franz Hessel und Léon-Paul Fargue als „Flaneurs“ in Paris. In: Gerhard R. Kaiser, Erika Tunner (Hgg.): Paris? Paris! Bilder der französischen Metropole in der nicht-fiktionalen deutschsprachigen Prosa zwischen Hermann Bahr und Joseph Roth. Heidelberg: Winter 2002, S. 441–468; Moritz Reininghaus: Flaneur, Bohemien – Dandy? Franz Hessel in München, Paris und Berlin. In: Der Dandy: ein kulturhistorisches Phänomen im 19. und [frühen] 20. Jahrhundert (= Europäisch-jüdische Studien 10). Berlin-Boston: DeGruyter 2013, S. 235-250; Elisa Garrett: Heterotopie und Chronotopos. Zur (Neu-)Gestaltung der Großstadt im Kontext des Ersten Weltkriegs – Raum und Zeit in Franz Hessels „Pariser Romanze“. Berlin: Neuhaus 2019.
(PHK, work in progress)




