Kohn, Hans
Geb. 15.9. 1891 in Prag (Praha, k.k. Österreich-Ungarn), gest. 16.3.1971 in Philadelphia (USA).
Historiker, Philosoph, Publizist, Zionist.
Nach erfolgter Matura (Abitur) begann Kohn an der Prager Karlsuniversität 1910 die Fächer Geschichte u. Staatswissenschaft zu studieren sowie publizistisch tätig zu werden. 1914 wurde er als Soldat eingezogen, aber schon 1915 in Russland gefangen genommen. Gegen Ende des Krieges schloss er sich der Tschechischen Legion an. 1920-21 nahm er als Delegierter der jüdisch-tschech. Organisationen an der Pariser Friedenskonferenz teil; 1922 erschien in Wien sein vielleicht wirkmächtigstes historisches Werk, Nationalismus. Über die Bedeutung des Nationalismus im Judentum und in der Gegenwart (engl. Ausg. The Idea of Nationalism 1944).1923 schloss er sein Studium mit einer Promotion ab. 1925 ging er nach Palästina, um dort im Keren Hayesod, der 1920 gegr. zentralen Spendenorganisation unter der Präsidentschaft von B. Feiwel, eine leitende Stellung einzunehmen.
Materialien und Quellen:
(PHK, in Vorbereitung)




